Pressemitteilung

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25.11.2019   16:11

ALBIS: Startschuss für Compounds in der Brennstoffzellenanwendung

Hamburg, 27.11.2019 - ALBIS hat Kunststofflösungen für die Brennstoffzellenanwendung entwickelt. In Projekten mit namhaften OEMs werden diese derzeit validiert und beinhalten Produkte der bereits etablierten Marken ALTECH®, ALFATER® XL TPV, TEDUR® L PPS sowie ALCOM®. Diese können auf kundenspezifische Anforderungen adaptiert werden.

Batteriebetriebene Automobile werden zurzeit in großem Umfang in den Markt eingeführt, zum Beispiel die Modelle VW I.D., AUDI e-tron, BMW i3, Opel Ampera-E oder Mercedes EQC.

Dass der CO2-Ausstoß während der Fahrt mit diesen Fahrzeugen reduziert werden kann, insofern die Energie aus erneuerbaren Quellen stammt, steht außer Frage.

Jedoch birgt diese Technologie einige Herausforderungen, die gelöst werden müssen: Die der Ressourcenbeschaffung, der maximalen Reichweite pro Ladung und damit verbunden die Dauer der Ladezeiten.

Ian Mills, Mitglied der Geschäftsführung bei ALBIS und Leiter des Compounding-Geschäfts: „Hybridlösungen aus Batterie und Brennstoffzelle stellen hier eine vielversprechende Kombination dar.“

Der Betrieb von Brennstoffzellensystemen erfordert den Einsatz zahlreicher Materialien, darunter Metalle, Kunststoffe und Dichtungsmaterialien. Diese werden sowohl für den eigentlichen Brennstoffzellenkern, den sogenannten „Stack“, verwendet als auch in der Wasserstoff-, Sauerstoff- und Luftzufuhr sowie im Kühlkreislauf. Auch Bauteile wie Pumpen, Ventile, Kompressoren, Leitungen und Verbindungselemente bestehen daraus.

Schematischer Aufbau eines Brennstoffzellensystems

Schadstoffe, wie z.B. flüchtige Bestandteile oder Ionen, können durch Emissionen zur Degradation der Brennstoffzelle und damit zur Reduzierung deren Lebensdauer und Leistungsfähigkeit beitragen, u.a. durch Veränderung der Oberflächen der „Bipolarplatten“. Diese flüchtigen Bestandteile können aus den Materialien, die in den einzelnen Baugruppen der Brennstoffzelle eingesetzt werden, migrieren.

„Die Produktion eines Brennstoffzellensystems aus komplett emissionsfreien Bauteilen ist durch viele Einzelteile und Anbauteile jedoch fast unmöglich“, erklärt Thies Wrobel, Business Development Manager Automotive. „Daher müssen die eingesetzten Materialien genauestens hinsichtlich Emissionen untersucht werden.“

Ebenso entscheidend ist, dass die Materialien in gleichbleibender Qualität, also reproduzierbar, mit gleichen Rohstoffen und in sauberer Produktionsumgebung hergestellt werden.

ALBIS hat vor diesem Hintergrund und in Zusammenarbeit mit OEMs nach deren Kriterien Materialien entwickelt. Anschließend wurden diese in der Grundsatzerprobung für Kühlsysteme und Luftzufuhr aufgenommen.

Dies waren unter anderem Polypropylen-Compounds aus dem ALTECH® PP Portfolio mit 20%, 40% und 50% Glasfasern, PPS Compounds des TEDUR® L Portfolios mit 30% und 40% Glasfasern + 15% PTFE (für z.B. Gleitlageranwendungen) sowie ALFATER® TPV, ein peroxidisch vernetztes thermoplastisches Vulkanisat, mit vergleichbaren Eigenschaften wie Elastomer/Gummi, in den Härten Shore A 60 & 70 (für Dichtungsanwendungen).

In Zukunft werden weitere Compounds im Labor der ALBIS am eigens dafür installierten Versuchsaufbau erprobt.

Ansprechpartner für Compounds in der Brennstoffzellenanwendung:

Thies Wrobel

Business Development Manager Automotive

Mobile +49 171 333 25 75

E-Mail thies.wrobel@albis.com

Autor

Lennart Meyer

Specialist Communication & PR

+49 40 78105-523 +49 40 78105-523

moc.sibla@reyem.trannel

ALBIS PLASTIC im Kurzprofil

ALBIS PLASTIC gehört zu den weltweit führenden Unternehmen in der Distribution und Compoundierung technischer Thermoplaste und thermoplastischer Elastomere. In Ergänzung zu dem Produktportfolio namhafter Kunststoffproduzenten bietet ALBIS der kunststoffverarbeitenden Industrie ein vielfältiges Produktprogramm an Hochleistungskunststoffen, Compoundlösungen und Masterbatches. Im Geschäftsjahr 2018 erwirtschaftete die ALBIS Gruppe weltweit einen Umsatz in Höhe von 1.1 Milliarden EUR. Mit 26 Standorten und über 1.400 Mitarbeitern ist das Hamburger Unternehmen in vielen Ländern Europas, in Nordafrika, in Asien und in Amerika vertreten. An fünf deutschen Standorten sowie in Knutsford (UK), Duncan, South Carolina (USA) und Changshu (China) produziert ALBIS Compounds und Masterbatches, zum Teil mit Spezialisierung auf hochqualitative Recycling-Compounds und grüne Werkstoffe. Alle Standorte sind entsprechend der Norm IATF 16949 oder ISO 9001 zertifiziert. 2018 wurde ALBIS durch den Rating-Spezialisten EcoVadis nach europaweit geltenden Corporate Social Responsibility-Standards zertifiziert.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.albis.com und http://www.albisamericas.com.