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    # Unternehmen

    08.09.2026

    ALBIS auf der Fakuma 2026: Materiallösungen für komplexe Anforderungen

    Hamburg, 8. September 2026. Auf der Fakuma 2026 vom 12. bis 16. Oktober in Friedrichshafen präsentiert ALBIS in Halle B4, Stand 4206 sein breites Produktportfolio und ausgewählte Materiallösungen für unterschiedliche Anwendungen. Der weltweit tätige Kunststoffdistributor verbindet dabei Material- und Anwendungsexpertise mit technischer Beratung und regulatorischem Know-how.

    „Für unsere Kunden geht es längst nicht mehr nur darum, welcher Kunststoff technisch funktioniert“, sagt Horst Klink, CEO von ALBIS. „Entscheidend ist, welche Lösung die Anforderungen einer konkreten Anwendung insgesamt am besten erfüllt – technisch, regulatorisch und wirtschaftlich. Dafür braucht es einen ganzheitlichen Blick auf Anwendung, Material und die jeweiligen Rahmenbedingungen.“

    Lösungen für unterschiedliche Branchen
    Die auf der Fakuma gezeigten Anwendungen reichen von Mobility und Healthcare über Electrical & Electronics bis zu Consumer & Construction. Je nach Einsatzgebiet stehen unterschiedliche Anforderungen im Vordergrund – von chemischer Beständigkeit und dokumentierter Eignung über Flammschutz und elektrische Eigenschaften bis hin zu Designfreiheit und effizienter Verarbeitung. Mit seinem umfassenden Portfolio sowie seiner Branchen- und Anwendungsexpertise kann ALBIS eine große Bandbreite thermoplastischer Werkstoffoptionen vergleichen und für konkrete Anwendungen bewerten.

    Regulatorische Anforderungen früh berücksichtigen
    Neben anwendungstechnischen Kriterien spielen regulatorische Vorgaben und die Verfügbarkeit belastbarer Produktdaten bei der Materialauswahl eine zunehmend wichtige Rolle. Dazu zählen unter anderem Anforderungen im Zusammenhang mit PFAS, Vorgaben für Lebensmittelkontakt- und Trinkwasseranwendungen in der EU, neue Regelungen im Automotive- und Verpackungsbereich (ELV/PPWR) sowie Anforderungen an Umweltinformationen und Umweltaussagen (EmpCo).

    ALBIS unterstützt Kunden dabei, relevante Anforderungen frühzeitig einzuordnen und geeignete Materialoptionen zu bewerten. Dazu gehören beispielsweise ISCC PLUS-zertifizierte, massenbilanzierte Lösungen als Alternative zu konventionellen fossilbasierten Materialien sowie Werkstoffe mit Post-Consumer-Rezyklat für Anwendungen, die künftig von den Anforderungen der End-of-Life Vehicles Regulation betroffen sind. So können regulatorische Entwicklungen bereits bei der Materialauswahl und Produktentwicklung berücksichtigt werden. Verfügbare technische und umweltbezogene Daten, darunter gegebenenfalls auch unabhängig verifizierte Informationen, unterstützen eine nachvollziehbare Bewertung und Dokumentation.

    PFAS-freie Materialoptionen
    Mit Blick auf die vorgeschlagene EU-weite PFAS-Beschränkung stellt ALBIS auf der Fakuma verschiedene PFAS-freie sowie NIA-PFAS-Lösungen („not intentionally added“) von führenden Partnern vor. Viele Materialhersteller bieten bereits Alternativen für Anwendungen an, in denen bislang PFAS-haltige Additive eingesetzt wurden, oder arbeiten an entsprechenden Lösungen.

    Ein konkretes Anwendungsbeispiel sind Zahnräder für Gepäckfördersysteme an Flughäfen, die aus einer PFAS-freien Ultraform® POM-Lösung von BASF gefertigt sind. Die Zwei-Zahnrad-Konstruktion aus Kunststoff ersetzt eine metallische Ausführung und verbindet geringe Verschleiß- und Abriebwerte mit einem reduzierten Geräuschpegel. Gleichzeitig kommt sie ohne herkömmliche PFAS-haltige Additive aus.

    Am Stand B4-4206 auf der Fakuma können Besucher konkrete Anwendungen ebenso mit den Expertinnen und Experten von ALBIS besprechen wie regulatorische Fragestellungen und Materialoptionen.

    PFAS-frei: Zahnräder für Gepäckförderanlagen an Flughäfen

    PFAS-frei: Zahnräder für Gepäckförderanlagen an Flughäfen

    © ALBIS

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    Susanne Kerstan

    Senior Communications Manager

    susanne.kerstan@ottokrahn.group

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